Kordeln & Bindfäden
Material-Guide: Kordeln & Bindfäden – Natur oder Kunststoff?
Mal ehrlich: Du denkst vielleicht, „Es ist doch nur ein Stück Schnur.“ Aber wenn dir das dritte Mal der Knoten beim Paketaufgeben reißt oder die teure Gartenschnur nach einem Sommer weggegammelt ist, merkst du: Das Material macht den Unterschied.
Hier im Shop haben wir nicht alles, aber wir haben das Richtige für deinen Alltag – alles in bewährter Qualität der deutschen Traditionsmarke Willy Heckmann GmbH & Co. (WIHEDÜ / WIHE-lon).
Aber welche Spule / Rolle / Knäuel soll nun in deinen Warenkorb? Natur pur oder High-Tech-Kunststoff? Damit du nicht raten musst, habe wir dir diesen Guide zusammengestellt.
1. Die Naturtalente: Flachs, Jute, Sisal & Baumwolle
Das sind die Klassiker. Sie riechen nach Natur, sie fassen sich gut an und das Beste: Wenn du sie im Garten vergisst, werden sie irgendwann eins mit der Erde (biologisch abbaubar).
Jute & Flachs: Die "Postbeamten"
Der absolute Klassiker für Pakete. Diese Fäden sind leicht rau, haben diesen typischen, angenehmen Geruch und eine mittlere Reißfestigkeit.
Material-Check: Perfekt, um Kartons zu verschnüren (der Knoten hält super, weil das Material nicht rutscht!), für Deko-Zwecke im Vintage-Look oder leichte Gartenarbeiten. Wenn es "echt" aussehen soll, nimm das.
Sisal: Der "Raue Naturbursche"
Sisal wird aus Agavenfasern gewonnen. Es ist heller als Jute, deutlich borstiger, härter und sehr robust. In den 80ern beliebt als Makrameegarn - heute wieder.
Material-Check: Katzen lieben es (Kratzbäume!). Im Garten ist es super, weil es sehr witterungsbeständig für eine Naturfaser ist. Wenn du was Festes brauchst, das rustikal aussieht: Sisal.
Baumwolle: Der "Sanfte Riese"
Weich, hautsympathisch und flexibel. Baumwollkordeln schneiden nicht ein. Wir haben viele Küchengarne aus Baumwolle.
Material-Check: Ideal für alles, was man oft anfasst. Zum Basteln, für hochwertige Verpackungen, in der Küche oder für Handarbeiten. Weniger für draußen geeignet, da Baumwolle Wasser speichert und dann gammeln kann.
2. Die Technik-Profis: Polypropylen
(PP-Schnüre)
Wenn Mutter Natur an ihre Grenzen kommt, übernehmen die Kunststoffe. Hier reden wir meist über die Marke WIHE-lon. PP ist das Arbeitstier unter den synthetischen Fasern.
Warum PP? Es ist leicht (schwimmt im Wasser!), nimmt keine Feuchtigkeit auf, ist beständig gegen viele Chemikalien (Mörtel, Dünger) und verrottet nicht.
Material-Check Das ist deine Schnur für den Bau (Maurerschnur!), für die Landwirtschaft oder wenn du etwas im feuchten Keller dauerhaft festbinden willst. Es ist extrem reißfest für sein Gewicht. Aber Achtung: Knoten können bei glattem PP leichter aufgehen als bei Jute.
3. Die Küchen-Elite: Schnüre aus PES-Garn (Polyester)
Polyester (PES) ist der große Bruder von PP. Es ist schwerer (sinkt im Wasser) und noch eine Stufe robuster, besonders was die Hitzebeständigkeit angeht.
Material-Check: Nicht jede Schnur darf in den Backofen. Normale Kunststoffschnüre würden schmelzen und deine Roulade ruinieren. PES-Schnüre sind dafür gemacht, den Temperaturen im Backofen, auf dem Grill oder im Kochtopf standzuhalten, ohne zu verbrennen oder zu reißen.
4. Die Pragmatiker: Textile Recyclingschnüre
Hier trifft Nachhaltigkeit auf Sparsamkeit. Diese Schnüre werden aus Resten der Textilindustrie hergestellt – ein bunter Mix aus verschiedenen Fasern (oft Baumwolle/Kunststoff-Gemische).
Material-Check: Sie sind vielleicht nicht die Schönheitskönige und die Farbe kann mal variieren, aber sie sind günstig und tun ihren Job. Perfekt zum Bündeln von Altpapier, für einfache Lagerarbeiten oder überall da, wo die Optik zweitrangig ist, aber der Preis stimmen muss.
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